1.) Das Benützen des Modellflugplatzes ist grundsätzlich nur den Mitgliedern der MFS Union Neukirchen/E. gestattet.

2.) Jedes Mitglied ist verpflichtet beim österreichischen AERO-CLUB eine Modellhaftpflicht-versicherung abzuschließen und diese gegenüber dem Vorstand durch Bezahlung der Gebühr nachzuweisen. Kann keine Haftpflichtversicherung nachgewiesen werden, muss vom Obmann oder Vorstand ein Flugverbot erteilt werden.

3.) Die MFS Union übernimmt keinerlei Haftung für Unfälle und Sachbeschädigungen. Jeder Modellpilot haftet für die von ihm verursachten Schäden. Jeder Pilot ist verpflichtet, sein Modell im technischen einwandfreien Zustand zu halten.

4.) Anfänger dürfen nur unter Aufsicht eines erfahrenden Piloten fliegen.

5.) Vor Inbetriebnahme der Fernsteuerung, ausgenommen sind 2,4 GHz Anlagen, muss jeder Modellpilot seine Frequenzmarke von der Frequenztafel nehmen. Bei Mehrfachbelegung von Kanälen darf nur derjenige Modellpilot den Sender einschalten bzw. starten, der im Besitz der Frequenzmarke ist. Alle Piloten, die den gleichen Kanal belegen, müssen sich untereinander absprechen.

6.) Unnötige Lärmentwicklung ist grundsätzlich zu vermeiden. Jedes Flugmodell darf eine Lautstärke von max. 84 dB (A) nicht überschreiten (gemessen in 7m Abstand, Modell in 1m Höhe, mit dem Auspuff zum Messgerät, Vollgas). Flugmodelle die diesen Wert überschreiten erhalten keine Starterlaubnis! Es dürfen nicht mehr als drei Modelle mit Verbrennungsmotor gleichzeitig fliegen.

Bei Nichteinhaltung der höchstzulässigen Lautstärke oder besonders lauten Motoren während des Fluges, auch unter
84 dB (A), sowie Nichteinhaltung der Flugrichtung, kann vom Obmann bzw. Vorstand oder dessen Beauftragten, ein Flugverbot des betreffenden Modells erlassen werden.

7.) Die Startvorbereitungen dürfen ausnahmslos nur im Vorbereitungsraum erfolgen. Aus Sicherheitsgründen muss das Modell beim Start des Motors in geeigneter Weise gesichert oder gehalten werden.

8.) Das Betreten der Start/Landebahn ist dem Piloten (und seinem Helfer) nur beim Start- und Landevorgang gestattet. Ansonsten hat sich der Pilot beim Steuern seines Modells je nach Windrichtung an der Seite oder am Ende des Schutznetzes aufzuhalten.

9.) Der beabsichtigte Landevorgang ist rechtzeitig durch lautes Rufen von „LANDUNG“ anzukündigen.

10.) Grundsätzlich darf nur der Luftraum östlich des Schutznetzes benutzt werden.
Das Überfliegen von Personen und Gebäuden ist ausnahmslos verboten. Es gilt absolutes Flugverbot, wenn auf den in unmittelbarer Nähe liegenden Feldern landwirtschaftliche Arbeiten durchgeführt werden.

11.) Bei Wahrnehmung von manntragenden Flugzeugen ist unverzüglich zu landen.

12.) Bei Außenlandungen bzw. Absturz oder Verlust von Teilen des Modells ist das umliegende Gelände grundsätzlich durch eine Person (bei Notwendigkeit auch von mehreren Personen) äußerst schonend zu betreten. Die Lande- oder Absturzstelle ist von allen zum Modell gehörenden Teilen unverzüglich zu räumen. Bei größeren Flur- oder Ernteschäden hat der Pilot den Vorstand umgehend zu informieren.

13.) Bei Instandsetzungsarbeiten (Mäharbeiten) auf dem Gelände ist jeglicher Flugbetrieb verboten.

14.) Mitarbeit im Verein ist Ehrensache, jedes Mitglied muss für Arbeiten am Flugplatz und bei Veranstaltungen ansprechbar sein.

15.) Für größtmögliche Sauberkeit ist zu sorgen. Das Zurücklassen von Müll jeglicher Art auf dem Flugplatzgelände ist nicht erlaubt. Es ist Sorge zu tragen, dass das Erdreich in keiner Weise verunreinigt wird.

16.) Die festgelegten Flugzeiten sind verbindlich einzuhalten.

17.) Nur vom Vorstand geladene Gäste dürfen nach Bezahlung der Gastgebühr und Nachweis einer Modellhaftpflichtversicherung die Anlage zu den üblichen Flugzeiten benützen. Die Flugplatzordnung und die Bestimmungen auf der Gästeliste sind einzuhalten.

18.) Verstöße gegen die Flugplatzordnung werden im Ernstfall mit einer befristeten Flugsperre, im Wiederholungsfall mit dem Ausschluss vom Flugbetrieb geahndet.

19.) Den Anweisungen der Vorstandschaft bzw. deren beauftragten Personen ist Folge zu leisten.

20.) Vorrangige Gültigkeit hat immer die im Schaukasten auf dem Flugplatz ausgehängte Flugplatzordnung.

21.) Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Bestimmungen des österreichischen Luftfahrtgesetztes einzuhalten. Im Besondern weist der Vorstand darauf hin, dass die Flughöhe mit 150m über Grund begrenzt ist und ein Überschreiten somit nicht zulässig ist.

 

   
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